Nachfolgend ein paar (lizenzfreie) Meldungen des Deutschen-Rollstuhl-Tennis Verbandes!
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Berliner Wespen perfekte Gastgeber...Berlin. (chk) Das Referat Rollstuhl-Tennis im Deutschen Tennis Bunde e.V. (DTB) hat am vergangenen Wochenende (30./31. Januar 2010) einen Nachwuchslehrgang abgehalten. Eingeladen hatte Bundestrainer Christoph Müller die Nachwuchsspieler Jonas Kowalski, Nick Nobbe sowie die Gebrüder Max und Marcus Laudan. Gastgeber waren die Zehlendorfer Wespen, die sich seit vielen Jahren sehr engagiert in den Rollstuhl-Tennissport einbringen und einen Großteil der Topspieler im nationalen Rollstuhl-Tennis stellen. Neben hartem Training standen auch viele Gespräche abseits des Tennisplatzes auf der Agenda. So wurde der erste Lehrgang für den deutschen Rolli-Nachwuchs zum vollen Erfolg, drei weitere Lehrgänge dieser Art stehen für 2010 noch auf dem Programm. |
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Starke Teilnehmerfelder in NürnbergNürnberg. (chk) Edwin Kornel kann sich mit dem Meldeergebnis zu den diesjährigen Bavarian Indoor Open zufrieden zeigen. Sieben Top-Ten-Spielerinnen haben bei den Damen und Herren für den diesjährigen Event im Nürnberger Tennis-Center Noris gemeldet, darunter auch fünf deutsche Herren und sechs deutsche Damen. Bei den Herren führt das Teilnehmerfeld der Weltranglistendritte Maikel Scheffers an, gefolgt von Martin Legner (Österreich/6), Nicolas Pfeiffer (Frankreich/7) und Ronald Vink (Niederlande/9). Bester Deutscher in der Meldeliste ist Guido Nespethal, der mit Weltranglistenplatz 51 allerdings ungesetzt bleibt. Weitere Deutsche im Feld sind Peter Seidl (ITF-Weltrangliste 96), Sven Hiller (ITF 102), Pedro Krümmel (ITF 230) und Ralph Weisang (ITF 500). Masterssieger Maikel Scheffers ist in Nürnberg Titelverteidiger und wurde jüngst zum Spieler des Jahres auf der Tour gewählt. Die deutschen Herren dürften in diese starken Teilnehmerfeld bei einer guten Auslosung für den einen oder anderen Rundeerfolg gut sein , so Edwin Kornel, Turnierdirektor der Bavarian Indoor Open und Ressortleiter des Referats Rollstuhl-Tennis im Deutschen Tennis Bund e.V. (DTB). Die Favoritenrollen liegen selbstverständlich bei unseren Freunden aus den Niederlanden, Frankreich und Österreich. Mit der Qualität des Feldes bin ich sehr zufrieden , so Kornel weiter. Chancen der deutschen Aktiven rechnet sich Kornel schon eher bei den Damen aus, denn die Berlinerin Katharina Krüger (ITF-Weltrangliste 9) belegt hinter Dauerrivalin Aniek Van Koot aus den Niederlanden, Weltranglisten-Fünfte, Setzplatz zwei. Die Belgierin Anniek Sevenans sowie die Niederländerin Marjolein Buis komplettieren die Setzliste auf den Positionen drei und vier. Gespannt sein darf man auf Sabine Ellerbrock sein. Die Senkrechtstarterin aus Bielefeld, die im vergangenen Jahr bei den Bavarian Indoor Open ihr erstes Turniermatch überhaupt bestritt, hat sich in den letzten zwölf Monaten überragend entwickelt und zählt bei allen ITF-Events zumindest zu den Geheimfavoriten. Auch ein Turniersieg in Paris steht bereits zu Buche, dieser Erfolg sowie zahlreiche weitere erstklassige Ergebnisse haben die Deutsche unterdessen auf Rang 29 der Weltrangliste katapultiert, Tendenz stark steigend. Aus deutscher Sicht sind auch die Meldungen von Nora Sommerfeld (ITF 45), Linda Wagemann (ITF61), Claudia Fornefeld (ITF 148) und Newcomerin Bianca Osterer interessant. Insgesamt gehen vom 26. bis 29. März Spielerinnen und Spieler aus 14 Nationen an den Start. Vielmehr Internationalität geht nicht , freut sich Kornel auf viele spannende und hochklassige Spiele im Frankenland. Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, Zuschauer sind jederzeit herzlich Willkommen. |
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Ellerbrock WTV-Sportlerin des Jahres...Kamen. (chk) Seit 1992 wird die Wahl der westfälischen Tennisspielerin, Tennisspieler und Tennismannschaft des Jahres durchgeführt. Von Seiten der Redaktion von WESTFALEN-TENNIS werden die jeweiligen Vorschläge veröffentlicht und die Leser können mittels Stimmkarte ihr Votum abgeben. Seit 2005 nehmen auch die User des WTV-Internetportals wtv.de an der westfälischen Sportlerwahl teil. Die Resonanz ist nach wie vor sehr groß, denn mehr als 3.600 Stimmkarten wurden via Post und per Mail der Redaktion zugeschickt. Zu den westfälischen Sportlern des Jahres 2009 wurden Sabine Ellerbrock (TC Herford), Jan-Lennard Struff (Blau-Weiß Soest) und die Damenmannschaft des THC im VfL Bochum gewählt. Bei den Damen setzte sich die Herforder Rollstuhltennisspielerin mit 27,6 Prozent der Stimmen knapp vor Manon Kruse (Ruderclub Hamm, 23,64 Prozent) und Hanna Krampe (THC im VfL Bochum, 23,56 Prozent) durch. Damit honorierten die Wähler ihr überaus erfolgreiches Jahr. Auf der Weltrangliste der Damen-Rollstuhltennisspielerin schaffte Sabine Ellerbrock den Sprung auf Platz 31. Im Doppel erreichte sie sogar Rang 22. Das Resultat im Einzelnen - Tennisspielerin des Jahres 2009: 1. Sabine Ellerbrock (TC Herford) 27,6 Prozent. Erfolgsbilanz 2009: Turniersieg Montfermeil/Frankreich, Bavarian DRT-Open Wendelstein. 3. Platz German Open. Doppelsieg German Open. Newcomerin des Jahres 2009: Einzel-Weltrangliste 31. Platz, Doppel-Weltrangliste 22. Platz. 2. Manon Kruse (Ruderclub Hamm) 23,64 Prozent, 3. Hanna Krampe (THC im VfL Bochum) 23,56 Prozent, 4. Sarah Gronert (Ruderclub Hamm) 14,7 Prozent, 5. Justine Ozga (Dortmunder TK Rot-Weiss 98) 10,5 Prozent. |
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"Wir sind schon jetzt exzellent aufgestellt "Waltrop-Elmenhorst. (chk) Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus, so auch die dritte Auflage der unter der Schirmherrschaft von Regina Isecke stehenden LoS-BREAKCHANCE-Charity auf der Elmenhorster Tennis-RANCH im westfälischen Waltrop. Christoph Kellermann, Gastgeber und Initiator der Initiative, die sich für Barrierefreiheit für Rollis und Kids einsetzt, lud am 16. Februar, 60 Tage vor dem eigentlichen Event zur 1. Pressekonferenz in diesem Jahr und alle Sponsoren, Medienvertreter sowie Promis waren auf den Stand der Dinge gespannt. Wir sind gut acht Wochen vor dem Event des Jahres so gut aufgestellt wie noch nie, die Vorbereitungen laufen exzellent und reibungslos und was die Promiverpflichtungen angeht, so hätten wir bereits heute am Tag ein Feld beisammen, mit dem man sich nicht verstecken müsste. Im Gegenteil! , so ein zufriedener Christoph Kellermann, der um die Wichtigkeit dieses Charity-Days weiß. Der 17. April ist quasi die Lebensversicherung für unser Projekt, denn hier wollen wir Aufmerksamkeit erwecken und unseren Sponsoren und Partnern etwas Gutes tun , so der langjährige Bundestrainer für Rollstuhl-Tennisspieler. So ist vor der eigentlichen Veranstaltung am 17. April von 13 bis 15 Uhr ein so genanntes Pro-/Am-Turnier vorgeschaltet. Hier sollen die Förderer die Chance haben, einmal Seite an Seite mit aktuellen und ehemaligen Weltklassespielern spielen zu können. Die 12 Startplätze sind natürlich heiß begehrt , weiß Kellermann. Elf Plätze werden direkt vergeben, einer wird noch bis zum 26. Februar bei eBAY meistbietend versteigert. Das Mindestgebot beträgt 500 Euro, das Geld fließt 1:1 in die Charity-Initiative. Um 16 Uhr erwartet die Tennis-RANCH dann die Bürgermeisterin der Stadt Waltrop, Anne Heck-Guthe, sowie den Präsidenten des Westfälischen Tennis-Verbandes, Robert Hampe, zur Eröffnung der 3. LoS-BREAKCHANCE-Charity, die in diesem Jahr von Sunny Bansemer und Uwe Donner moderiert wird. Mit dem Dortmunder Unternehmen LoS Label of Sportswear präsentierte Christoph Kellermann auch einen neuen Titelsponsor. Geschäftsführer und Firmengründer Manuel Canton Gomez erklärte seine Vorhaben, die bundesweit einmalige Rolli-Initiative langfristig und nachhaltig unterstützen zu wollen: Das Engagement von Christoph Kellermann, aber auch den Einsatz von Tim Richter und Botschafter Marc-Kevin Goellner, beobachte ich bereits seit einiger Zeit. Ich kann viele Parallelen ziehen zwischen dieser wunderbaren Charity-Initiative und unserem Unternehmen: Innovative Ideen, Visionen und eine gewisse Einmaligkeit kennzeichnen unser Handeln. Es macht mich sehr stolz, diesen sozial-integrativen Weg hier auf der Tennis-RANCH begleiten zu dürfen! Das, was hier in Waltrop geschaffen wurde, ist mehr als förderungswürdig! Hier die bisher fixen Highlights im Rahmenprogramm: Schauspieler-Block Alles was zählt und Unter Uns inklusive Autogrammstunde (Nadine Rennack, Olivia Klemke, Tom Barcal, u.v.m.), Tennis-Showkampf mit echter Fed Cup- und Davis Cup-Atmosphäre (u.a. Marc-Kevin Goellner, Barbara Rittner, Marlene Weingärtner, Lars Burgsmüller), Showbühnen-Programm am Abend, u.a. mit Jürgen Bangert (Comedy), DSDS-Star Benny Kieckhäben, Grand Prix-Vorentscheids-Sängerin ElleOui, Tom Barcal feat. Lena sowie Gerrit Cziehso, alias German-C, der mit seiner Band den offiziellen Charity-Song Denn heut` ist dein Tag performen wird. Selbstverständlich wird es nach 20 Uhr auch wieder das Aktuelle RANCH-Studio mit Benefiz-Torwandschießen geben, wo neben zahlreichen weiteren Sportlern auch aktuelle Fußball-Bundesligaprofis vom Shuttle-Service des Autohauses Rüschkamp aus den Stadien der Republik direkt auf die Tennis-RANCH chauffiert werden. Feste Zusagen hat Kellermann bereits von Mimoun Azaouagh, Christoph Dabrowski, Dennis Grote und Patrick Fabian vom VfL Bochum sowie vom Borussen Julian Koch. Weitere prominente Spieler sind im Gespräch. Versteigerungen (u.a. ein signierter Tennisschläger von Rafael Nadal) und Mitmachaktionen wie Speedminton und Blackminton runden den Tag ab, auch Henry Matz, das aus dem Fernsehen bekannte Dieter Bohlen-Double, wird für ordentlich Stimmung sorgen. Sogar die Position des Charity-Docs konnte die Tennis-RANCH prominent besetzen. Mit Rolf Grobecker verpflichtete man den aus dem Big Brother TV-Container bekannten Kölner Arzt. Auch Grobeckers Sohn Lenny, der nach einem Schlaganfall im Mutterleib mit nur einer Gehirnhälfte arbeitet, wird bei der 3. LoS-BREAKCHANCE-Charity am 17. April im sportlichen Bereich eine Rolle spielen und eindrucksvoll demonstrieren, wozu man trotz 100% Behinderung zu leisten im Stande ist. Für eine weitere Neuerung sorgt das Ehepaar Elke und Jürgen Kugler vom JK-Verlag aus Windhagen bei Köln mit einer eigens für den Aktionstag entworfenen 24seitigen Charityzeitung, die mit einer Auflage von 2.500 Stück am 17. April auf der sicher wieder bestens besuchten Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst verteilt wird. Weiterführender Link: www.breakchance.de |
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Ralph Weisang is back...Krefeld. (chk) Der ehemalige Topten-Spieler Ralph Weisang greift wieder zum Schläger und wird das Herren deutsche Team beim World Team Cup in der Türkei unterstützen. "Ich werde nun jedes Wochenende zu Bundestrainer Christoph Müller fahren, und versuchen, wieder auf ein Top Level zu kommen", so der motivierte Heidelberger. "Tennis ist einfach die geilste Sportart - ich möchte mich gerne wieder messen und schauen, was noch geht!" Der Bundestrainer ist von Weisangs Vorhaben vollends überzeugt: "Man erkennt seine Fähigkeiten und dass er mal zur absoluten Spitze gehörte! Ich denke schon, dass wir ihn wieder wettkampftauglich machen!" |
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Nachruf Oliver Allgeier...Heidelberg. Der Heidelberger Tennisverein trauert um seinen Freund, Kumpel, Teamkollegen und Sportwart Oliver Allgeier. Er verstarb am 24. November 2009 im Alter von 48 Jahren. Er war ein Mensch, der immer darauf achtete dass die Menschen, die um ihn waren seinen Humor und seine Fürsorge sowie seine Achtsamkeit für die Anderen erlebten. Er begeisterte nicht nur seine Freunde, sonder animierte auch immer wieder die Jugend und unterstützte die Therapeuten mit seinem unerschütterlichen Optimismus in der Motivation von Rehapatienten. Olli lebte in der Spontanität und Zuverlässigkeit ob als Überraschungsgast in Stoke Mandeville oder als Nichtfranzose bei den Mannschaftsmeisterschaften als Tennisspieler in Frankreich. Er war auch ein Motor im Organisationsteam all unserer Tennisturniere und sorgte für uns Vereinsmitglieder, dass wir die Geselligkeit im Auge behielten. Der HRTC verliert mit Oliver einen Mensch, der mit viel Herz sehen konnte und der in unser aller Herzen und in unserem Team seinen festen Platz hat. Wir werden Oliver als großartigen, liebenswerten Sportmann und als unvergesslichen Freund in Erinnerung behalten und seiner Frau und seinen Angehörigen gilt unsere herzliche Anteilnahme. Heidelberger Rollstuhl Tennis Club. |
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DTB integriert Rollstuhl-Tennis...Hamburg. Im Anschluss an die Entlastung der DTB-Präsidiums-Mitglieder entschied die 61. Mitgliederversammlung des Deutschen Tennis Bundes in Rostock unter anderem, einen Ausschuss für Schiedsrichterwesen einzuführen und das Rollstuhltennis in den DTB zu integrieren. Als Referent des neuen Aufgabenbereiches Rollstuhltennis und Behindertensport wurde Edwin Kornel, Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes, einstimmig gewählt. Ohne Gegenstimmen verlief auch die Wahl von Reimar Bezzenberger zum Schultennis-Referenten und Prof. Dr. Alexander Ferrauti zum Referenten für Sportwissenschaft. Der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. wurde durch Bundestrainer Christoph Müller vertreten. |
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"Habe viele Erfahrungen gesammelt..."Amsterdam. Die Berlinerin Katharina Krüger ist vom Masters aus Amsterdam zurückgekehrt. Zwar mit vier Niederlagen im Gepäck, aber keinesfalls unglücklich. "Für das Masters kann man sich qualifizieren, wenn man bis zur Deadline Mitte September eines Jahres eine Weltranglistenposition unter den ersten Acht erreicht hat. Das habe ich geschafft und darauf bin ich zunächst einmal sehr stolz", so Krüger nach Beendigung ihres letzten Masters-Matches. In Gruppenspielen ging es zunächst in die Duelle Jeder-gegen-Jeden. Krüger fand sich in einer Gruppe mit Florence Gravellier, Aniek Van Koot und Korie Homan wieder. Während die deutsche Nummer eins gegen Homan beim 0:6, 0:6 komplett ohne Chance blieb, konnte sie die beiden anderen Gruppenspiele zumindest jeweils in Durchgang eins ausgeglichen gestalten. Am Ende hieß es 4:6, 0:6 gegen Gravellier und 6:7, 1:6 gegen Van Koot. "Ich hatte in beiden Partien die Chance, den ersten Satz zu holen, das hat leider nicht geklappt. In den zweiten Sätzen wurden meine Gegnerinnen dann mit dem Satzvorsprung im Rücken immer sicherer, machten kaum Fehler." Das Platzierungsspiel um Platz sieben verlor Krüger gegen Jiske Griffeoen mit 2:6, 1:6, wobei das Ergebnis den tatsächlichen Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelt. "Diese Woche war sehr interessant, ich habe wieder einiges gelernt und Erfahrungen gesammelt. Garantiert werde ich in den kommenden Wochen einiges an meinem Spiel verändern", so die Berlinerin nach dem Masters. Anfang des Jahres geht es dann für die 19jährige nach Australien. |
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Ellerbrock krönt tolles Jahr mit Turniersieg!Paris. Mit einem Turniersieg in Paris krönte die Bielefelderin Sabine Ellerbrock ihr erstes Jahr im Rollstuhl-Tennis. Die für den TC Herford startende Ellerbrock siegte im Finale glatt mit 6:2, 6:1 über die an Position eins gesetzte Französin Christine Schoenn und demonstrierte hierbei einmal mehr ihre Überlegenheit, die sie schon in den Runden zuvor ohne Satzverlust das Finale erreichen ließ. Ganze sechs Spiele gab die deutsche Nummer zwei auf dem Weg ins Endspiel ab. Ohne jeden Zweifel ist Sabine Ellerbrock national wie international die Aufsteigerin des Rollstuhl-Tennisjahres 2009. |
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Nümbrechter Cup erneut ein Erfolg...Nümbrecht. (chk) Bereits zum zweiten Male ging im oberbergischen Nümbrecht eine Rollstuhl-Tennis-Veranstaltung für die Breitensportszene über die Bühne, die ihresgleichen sucht. Turnierchefin und Initiatorin Regina Isecke hatte einmal mehr die Fäden fest in der Hand und sorgte mit ihrem Organisationsteam für eine perfekte Turnier-Abwicklung. Mit dem TC Blau-Gelb Nümbrecht hatte sie bereits im vergangenen Jahr voll ins Schwarze getroffen und auch in diesem Jahr zeigte sich der Tennisclub im Kurort Nümbrecht von seiner allerbesten Seite. Trotz eigener Medenspiele stellte der TC Blau-Gelb den Rollifahrern zwei Tennisplätze ganztägig zur Verfügung. Isecke konnte für die geplante dritte Auflage des Events bereits die Zusage vom TC-Vorsitzenden Guido Licher entgegennehmen. Das gibt uns Planungssicherheit , so Isecke, wir kommen selbstverständlich gerne wieder! Neben dem 8er-Teilnehmerfeld für das Breitensportturnier durfte Regina Isecke auch erstmalig Rollikids auf der Anlage begrüßen, die gemeinsam mit Bundestrainer Christoph Kellermann an beiden Tagen diverse Trainingseinheiten absolvierten. Das hat mir mit den Kids unheimlich viel Spaß gemacht , lobte der Trainer die Kinder, die gemeinsam mit dem Coach in Nümbrecht sowohl an ihrer Fahrtechnik, als auch an ihren Schlägen arbeiteten. Abseits des eigenen Trainingsplatzes bewunderten die Kids dann die Großen , die im Rahmen ihres Turniers wirklich attraktive Matches absolvierten. Sieger wurde am Ende einmal mehr Jonas Kowalski aus Geldern, der Claudia Fornefeld (Haltern) im Finale beim 6:2, 6:2 keine Chance ließ. Im Halbfinale setzte sich Kowalski gegen Markus Kreutzberger (Unna) mit 6:1, 6:0 durch, Fornefeld revanchierte sich mit 6:1, 6:1 gegen Vorjahresfinalist Uwe Rasche (Bochum) für die im vergangenen Jahr erlittene Niederlage. Das Doppelfinale gewannen die beiden Einzelfinalisten Kowalski und Fornefeld, die sich mit 6:4, 7:5 gegen Egon Hinz (ebenfalls Bochum) und Uwe Rasche durchsetzten. Großen Dank richtete Regina Isecke an die Hauptsponsoren Sarstedt, UPS, E.ON-Ruhrgas, Gemeindewerke Nümbrecht, DUNLOP Sport, SCHWALBE und Topspin und viele andere sowie an ihr Organisationsteam, hier allen voran Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann, der über die Matches und Spieltableaus gewohnt souverän wachte. Auch Rainer Schacke vom Park-Hotel Nümbrecht sowie Guido Licher und Klaus-Dieter Huppertz vom TC Blau-Gelb verdienten sich für ihren Einsatz im Sinne des Behindertensports im Rahmen der Players` Party ein kleines Präsent. Ohne diese Personen und die vielen treuen Sponsoren und natürlich den ausrichtenden TC Blau-Gelb wäre ein solches Turnier gar nicht möglich, auch nicht ohne die vielen helfenden Hände abseits der Courts , betonte die Eventmanagerin aus Pulheim bei Köln. Auch Nümbrechts Bürgermeister Bernd Hombach ließ es sich nicht nehmen, den Matches erneut an beiden Veranstaltungstagen beizuwohnen. Er zeigte sich wie alle Zuschauer und Gäste - von den Leistungen der Teilnehmer sichtlich beeindruckt. |
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Sommerfeld Doppelsieger in Österreich...Gross-Sieghartz. (chk) Bei den Austraian Open Herren vertraten Steffen Sommerfeld, Guido Nespethal und Peter Seidl die deutschen Farben. Während Sommerfeld als gesetzter Spieler bereits in der zweiten Runde gegen den späteren Finalisten Mossier aus Österreich knapp scheiterte, erreichte der ebenfalls gesetzte Nespethal durch einen Sieg über den Polen Szaby die dritte Runde, wo er dem Slowaken Felix unterlag. Der ungesetzte Seidl bezwang in der ersten Runde den Polen Fabiasek, in der zweiten Runde den Slowaken Gergerly (Bavarian-Open-Sieger 2009) in drei Sätzen und unterlag im Viertelfinale dem späteren Sieger und Weltranglistensiebten Martin Legner aus Österreich. Im Doppel erreichten Seidl/Nespethal die Vorschlussrunde, während sich Sommerfeld, Deutschlands Nummer eins, an der Seite von Martin Legner den Turniersieg bei diesem ITF 2-Event sicherte. |
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Trainingslager beim DJK-TC Büchlberg...Büchlberg. (chk) Vom 4. bis 6. September 2009 fand beim DJK-TC Büchlberg unter der Leitung vom Kaderspieler des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes, Peter Seidl, ein Rollstuhltennis-Trainingslager mit sieben Teilnehmern statt. Mit dabei waren u.a. auch die Damen-Kaderspieler Linda Wagemann und Nora Sommerfeld. Trainiert wurde an den drei Tagen insgesamt 12 Stunden, auch verschiedene Aufwärm- und Trainingsformen wie z.B. Hockey und Handball wurden gespielt. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Tenniswochenende das allen Teilnehmern gefallen hat. Ein weiteres Trainingswochenende ist für Anfang Januar 2010 bereits geplant. |
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Frohe Kunde vom Kreissportbund Herford...Herford. (chk) Der Vorsitzende Prof. Dr. Gerhard Klippstein und Geschäftsführer Rolf Pörtner (von rechts) teilten Wolfgang Zaborowski vom TC Herford mit, dass der Antrag zur Förderung des Bereiches Rohlstuhltennis bewilligt wurde. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen hatten ein neues Programm 1.000 mal 1.000" für die Sportvereine im Land geschaffen. Damit werden 1.000 Sportvereine mit jeweils 1.000 Euro unterstützt, wenn sie mit besonderen Sportangeboten die Gesundheit oder die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fördern. Der TC Herford war bereits Ende des letzten Jahres in den Rollstuhlverband eingetreten, um Sabine Ellerbrock (unten) weiterhin eine sportliche Heimat zu bieten. Seit sich die frühere Spielerin der 1. Damenmannschaft im letzten Winter entschieden hat, trotz ihrer schweren Fußerkrankung Tennis weiter auszuüben, hat sie innerhalb kürzester Zeit die deutsche Rollstuhl-Spitze erreicht. Der TCH-Vorsitzende Wolfgang Zaborowski (links) sagt: Bereits zu Saisonbeginn hatten wir dank Sabine eine Demonstrationsveranstaltung im Rollstuhltennis, die großen Zuspruch bei unseren Mitgliedern gefunden hat. In Kürze sind wieder Aktionen geplant, denn der Verein hofft auf das Interesse von weiteren behinderte Mitmenschen, im Sportpark Waldfrieden unter Anleitung von Sabine Ellerbrock in den Rollstuhlsport hineinschnuppern zu können. Anfragen bitte an info@tc-herford.de. |
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Krüger qualifiziert sich für das Masters...Berlin. (chk) Freude bei Deutschlands Nummer eins im Rollstuhl-Tennis, Katharina Krüger! Die 19jährige hat sich erstmals für das vom 18. bis 22. November in Amsterdam stattfindende Masters der ITF qualifiziert. Das Masters gilt als absoluter Saisonhöhepunkt der ITF Wheelchair Tennis-Tour. Acht Damen werden in Amsterdam an den Start gehen. |
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Müller von Lehrgang in Essen begeistert...Essen. (chk) Bundestrainer Christoph Müller zeigte sich vom Lehrgang auf den Hallenplätzen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft am vergangenen Wochenende (19./20. September) begeistert. Gestandene Nationalspieler sowie hoffnungsvolle Nachwuchstalente waren geladen, "das Training hat einen großen Spaß gemacht, alle haben prächtig mitgezogen", so Müller am Ende der Veranstaltung. Für die 'Großen' war es eine tolle Generalprobe vor den am Donnerstag beginnenden German Open, an gleicher Stelle. |
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Jonas Kowalski zurück aus Tokio...Geldern. (chk) Im Rahmen der Asiatischen Paralympischen Jugendspiele in Tokio wurde Jonas Kowalksi vom dortigen Organisationskomitee zu dem zu Vorführungszwecken durchgeführten Rollstuhltennisturnier eingeladen. Acht Teens aus aller Welt trafen sich. "Untergebracht waren wir im Olympischen Dorf von 1964 mitten in Tokio. Alles war perfekt organisiert. Überhaupt sind die Menschen dort sehr freundlich und hilfsbereit", so das deutsche Nachwuchstalent. "Allein auf dem Trainingsgelände kamen auf die acht Aktiven 20 freiwillige Helfer, die uns jeden Wunsch, wie zum Beispiel Physiotherapie, Getränke und Essen von den Lippen ablasen. Nach zwei Trainingstagen und einer atemberaubenden Eröffnungsfeier, bei der sogar der Kronprinz anwesend war, begann das Turnier, bei dem ich gegen einen sehr nervösen Kollegen aus Malaysia mein erstes Spiel mit 6:1, 6:1 gewann. Im Halbfinale traf ich dann auf die Nr. 105 der Herren, den Südafrikaner Evans Maripa. Dieses Spiel verlor ich klar mit 1:6, 2:6, mein Aufschlag versagte", weiß der deutsche Jugendmeister zu berichten. Bei der anschließenden Preisverleihung bekam Kowalski gemeinsam mit einem Chinesen die Bronzemedaille von Satoshi Saida überreicht, der zuvor einen Showkampf gegen Yoshinobu Fujimoto bestritten hatte. "Bei der Preisverleihung und auch bei der darauf folgenden Pressekonferenz waren mehr Reporter anwesend als mir sonst Leute zugucken", zeigte sich Kowalski sichtlich beeindruckt. Diese Reise machten der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband, der Deutsche Behinderten Sportbund und das japanische Organisationskomitee TAYPOC möglich. |
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Jaroszewski und van Koot siegen in Essen...Essen. (chk) Pjotr Jaroszewski aus Polen und Aniek van Koot aus den Niederlanden verteidigten vom 24. bis 27. September 2009 bei den German Open 2009 in Essen ihre im Vorjahr gewonnen Titel erfolgreich. Katharina Krüger erreichte das Finale, für einen Lichtblick aus deutscher Sicht sorgte aber jemand anderes: Aufsteigerin Sabine Ellerbrock aus Bielefeld hatte gegen die spätere Siegerin Aniek Van Koot im Tiebreak des dritten Satzes die Nase vorn, wurde dann aber kurz vor der Ziellinie abgefangen. Krüger erreichte das Finale durch einen 6:1, 6:4-Erfolg über die Düsseldorferin Nora Sommerfeld, im Finale war sie dann aber gegen die niederländische Dauerrivalin beim 2:6, 7:5, 2:6 über weite Strecken des Spiels chancenlos. Ellerbrock unterstrich ihre hervorragende Entwicklung dann nochmals in der Damen-Doppel-Konkurrenz, die sie an der Seite der Niederländerin Dorrie Timmerman-van Hall deutlich mit 6:3, 6:2 gegen die Paarung Van Koot/Krüger gewinnen konnte. Viele Experten sind sich einig, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Sabine Ellerbrock, die erst seit Beginn dieses Jahres Rollstuhl-Tennis spielt, in die absolute Weltspitze vorprescht. Bei den Herren setzte sich die Nummer eins der Setzliste am Ende auch durch: Der Pole Piotr Jaroszewski ließ beim klaren 6:3, 6:1-Erfolg über den Franzosen Lahdi Majdi nichts anbrennen. Bester Deutscher im Feld war Steffen Sommerfeld, den viele im Finale erwartet hätten. Der Berliner ging jedoch leicht angeschlagen ins Turnier und musste sich im Halbfinale dem Franzosen Majdi mit 3:6, 3:6 deutlich beugen. Der spätere Sieger aus Polen musste in der Vorschlussrunde über die volle Distanz gehen, um den erst 16jährigen Niederländer Tom Egberink beim 1:6, 6:1, 6:4 förmlich nieder zu ringen. Sommerfeld hatte in Runde eins keine Mühe mit Landsmann Guido Nespethal, mit Peter Seidl aus Passau und Sven Hiller aus Berlin erreichten zwei weitere deutsche Spieler das Viertelfinale, wo aber Endstation war. Erfreuliches dann von der Herren-Doppel-Konkurrenz: Steffen Sommerfeld siegte an der Seite des Einzelsiegers Piotr Jaroszweski mit 6:4, 6:0 gegen das französisch-polnische Duo Lahden Majdi/Jerzey Kulik. Im so genannten Second Draw erreichte Pedro Krümmel aus Stuttgart das Finale, unterlag dort aber gegen den Dänen Kenneth Kammersgard glatt in zwei Sätzen. Der Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT), Edwin Kornel, merkte an: Am Finaltag merkte man allen Teilnehmern den anstrengenden Turniersamstag an, wo jeder drei Spiele zu absolvieren hatte. Die Temperaturen in der Halle sowie der wirklich schwer zu befahrene Boden das war für alle Rollstuhlfahrer eine ebenso so große Herausforderung wie Belastung! Herren-Einzel Main Draw Halbfinale: Piotr Jaroszewski (POL) Tom Egberink (NED) 1:6, 6:1, 6:4; Lahcen Majdi (FRAU) Steffen Sommerfeld (GER) 6:3, 6:3. Finale: Jaroszewski Majdi 6:3, 6:1. +++ Damen-Einzel Main Draw Halbfinale: Aniek Van Koot (NED) Sabien Ellerbrock (GER) 6:2, 6:7(4), 7:6(8); Katharina Krüger (GER) Nora Sommerfeld (GER) 6:1, 6:4. Finale: Van Koot Krüger 6:2, 5:7, 6:2. +++ Herren-Einzel Second Draw Finale: Kenneth Kammersgard (DEN) Pedro Krümmel (GER) 6:1, 6:1. +++ Herren-Doppel Finale: Jaroszewski/Sommerfeld (POL/GER) Majdi/Stefanu 6:4, 6:2. +++ Damen-Doppel Finale: Ellerbrock//Timmermans-van-Hall Krüger/Van Koot 6:3, 6:2. |
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German Open: 19 Top 100-Aktive am Start...Essen. (chk) Vom 24. bis 27. September 2009 finden an der Essener Hafenstraße die diesjährigen GERMAN Open statt, ein ITF-3-Rollstuhl-Tennisturnier der International Tennis Federation. Unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble werden auf den Plätzen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft insgesamt 45 Rollstuhl-Tennisspielerinnen und spieler aus aller Welt um wertvolle Weltranglistenpunkte und ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar kämpfen. Gespielt werden die Konkurrenzen Damen-Einzel und Doppel, sowie Herren-Einzel und Doppel im so genannten Main und Second Draw. Turnierchef und DRT-Präsident Edwin Kornel kann mit den Meldezahlen zufrieden sein und auch die Qualität der Felder stimmt. Leider musste ich einige Absagen entgegennehmen, so fehlt zum Beispiel der niederländische Top-Ten-Spieler Maikel Scheffers verletzungsbedingt, aber wir haben sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren Felder beisammen, die exzellenten Sport versprechen. Zuschauen lohnt sich also... Mit den deutschen Damen wird zu rechnen sein Bei den Damen haben neun Spielerinnen aus den Top 100 der Weltrangliste gemeldet, allen voran Aniek Van Koot aus den Niederlanden (ITF 6) und die Berlinerin Katharina Krüger (ITF 8). Auch auf den Setzpositionen drei und vier folgen mit Nora Sommerfeld (ITF 43) und Sabine Ellerbrock (ITF 44) deutsche Spielerinnen, das dokumentiert die Leitungsexplosion der deutschen Damen im laufenden Jahr. Mit Linda Wagemann, Claudia Fornefeld und Gaby Hartwig schickt der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband drei weitere Starterinnen ins Rennen. Bei den Herren rückt nach Scheffers Absage der Pole Piotr Jaroszewski (ITF 14) auf den ersten Setzplatz, dicht gefolgt von Steffen Sommerfeld, der deutschen Nummer eins. Sommerfeld belegt derzeit den 19. Platz im internationalen Ranking und will es in Essen wissen. Zehn Top-Ten-Spieler haben für die German Open gemeldet, unter ihnen auch die Deutschen Guido Nespethal (ITF 56) und Peter Seidl (ITF 73). Ebenfalls im Feld ist der amtierende deutsche Meister Sven Hiller (ITF 127). Drei weitere DRT-Herren versuchen sich im Second Draw. Pedro Krümmel ist hier topgesetzt und auch David Roels und Michael Mertel wollen angreifen. Freier Eintritt an allen Turniertagen Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband freut sich auf zahlreiche Zuschauer. Das Turnierbüro vor Ort wird traditionell vom DRT betreut, die Turnierleitung obliegt Carsten Nothnick, Edwin Kornel, Peter Schuster und Gerhard Nölle. |
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Nümbrechter Rollstuhl-Tennis-Cup erneut ein Erfolg...Nümbrecht. Bereits zum zweiten Male ging im oberbergischen Nümbrecht eine Rollstuhl-Tennis-Veranstaltung für die Breitensportszene über die Bühne, die ihresgleichen sucht. Turnierchefin und Initiatorin Regina Isecke hatte einmal mehr die Fäden fest in der Hand und sorgte mit ihrem Organisationsteam für eine perfekte Turnier-Abwicklung. Mit dem TC Blau-Gelb Nümbrecht hatte sie bereits im vergangenen Jahr voll ins Schwarze getroffen und auch in diesem Jahr zeigte sich der Tennisclub im Kurort Nümbrecht von seiner allerbesten Seite. Trotz eigener Medenspiele stellte der TC Blau-Gelb den Rollifahrern zwei Tennisplätze ganztägig zur Verfügung. Isecke konnte für die geplante dritte Auflage des Events bereits die Zusage vom TC-Vorsitzenden Guido Licher entgegennehmen. Das gibt uns Planungssicherheit, so Isecke, wir kommen selbstverständlich gerne wieder! Neben dem 8er-Teilnehmerfeld für das Breitensportturnier durfte Regina Isecke auch erstmalig Rollikids auf der Anlage begrüßen, die gemeinsam mit Bundestrainer Christoph Kellermann an beiden Tagen diverse Trainingseinheiten absolvierten. Das hat mir mit den Kids unheimlich viel Spaß gemacht, lobte der Trainer die Kinder, die gemeinsam mit dem Coach in Nümbrecht sowohl an ihrer Fahrtechnik, als auch an ihren Schlägen arbeiteten. Abseits des eigenen Trainingsplatzes bewunderten die Kids dann die Großen, die im Rahmen ihres Turniers wirklich attraktive Matches absolvierten. Sieger wurde am Ende einmal mehr Jonas Kowalski aus Geldern, der Claudia Fornefeld (Haltern) im Finale beim 6:2, 6:2 keine Chance ließ. Im Halbfinale setzte sich Kowalski gegen Markus Kreutzberger (Unna) mit 6:1, 6:0 durch, Fornefeld revanchierte sich mit 7:6, 6:2 gegen Vorjahresfinalist Uwe Rasche (Bochum) für die im vergangenen Jahr erlittene Niederlage. Das Doppelfinale gewannen die beiden Einzelfinalisten Kowalski und Fornefeld, die sich mit 6:4, 7:5 gegen Egon Hinz (ebenfalls Bochum) und Uwe Rasche durchsetzten. Großen Dank richtete Regina Isecke an die Hauptsponsoren Sarstedt, UPS, E.ON-Ruhrgas, Gemeindewerke Nümbrecht, DUNLOP Sport, SCHWALBE und Topspin und viele andere sowie an ihr Organisationsteam, hier allen voran Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann, der über die Matches und Spieltableaus gewohnt souverän wachte. Auch Rainer Schacke vom Park-Hotel Nümbrecht sowie Guido Licher und Klaus-Dieter Huppertz vom TC Blau-Gelb verdienten sich für ihren Einsatz im Sinne des Behindertensports im Rahmen der Players` Party ein kleines Präsent. Ohne diese Personen und die vielen treuen Sponsoren und natürlich den ausrichtenden TC Blau-Gelb wäre ein solches Turnier gar nicht möglich, auch nicht ohne die vielen helfenden Hände abseits der Courts�, betonte die Eventmanagerin aus Pulheim bei Köln. Auch Nümbrechts Bürgermeister Bernd Hombach ließ es sich nicht nehmen, den Matches erneut an beiden Veranstaltungstagen beizuwohnen. Er zeigte sich � wie alle Zuschauer und Gäste von den Leistungen der Teilnehmer sichtlich beeindruckt. |
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World Team Cup 2009 in Nottingham...Nottingham. Zurück in der 1. Weltgruppe durfte man gespannt sein, wie sich die deutschen Herren in England beim World Team Cup 2009 schlagen würden. Ziel war der Klassenerhalt. Nach der Niederlage gegen die topgesetzten Franzosen ging es für das deutsche Nationalteam gegen die USA bereits um Alles oder Nichts. In einer dramatischen, aber sportlich immer fairen Partie, die sich auf Grund des Wetters über zwei Tage erstreckte, zeigte das Team deutsche Tugenden und rang die Staaten mit 2:1 nieder. Steffen Sommerfeld glich den 0:1-Rückstand von Peter Seidl aus. Besonders das abschließende Doppel Sommerfeld/Seidl wusste zu überzeugen und ließ den überraschten Amerikanern keine Chance. Der große Schritt Klassenerhalt und die direkte Qualifikation für den World Team Cup 2010 in der Türkei wurde frühzeitig gemacht unter Dach und Fach gebracht. Nun gin es also um die Plätze 9 bis 12. Sven Hiller bestätigte seine sehr gute Form der British Open und brachte die Deutschen gegen die favorisierten Australier mit 1:0 in Front. Peter Seidl war nach gutem Match chancenlos, doch das Doppel Sommerfeld/Seidl überrollte die Aussies und sorgten für den 2:1-Endstand. "Ein toller Erfolg", zog Bundestrainer Christoph Müller Bilanz, der die deutsche Delegation in Nottingham betreute. "Da muss man in den Geschichtsbüchern schon weit zurückblättern", so Müller stolz. Dass das abschließende Platzierungsspiel um Platz 9 gegen Thailand verloren ging, störte am Ende Niemanden mehr. Mission mehr als erfüllt. Vier Damen nahm Christoph Müller mit nach Nottingham. Zu den bereits erfahrenen Spielerinnen Katharina Krüger, Nora Sommerfeld und Linda Wagemann gesellte sich die Newcomerin Sabine Ellerbrock hinzu. Zum ersten Mal in der 25jährigen WTC-Geschichte war eine deutsche Damen Mannschaft gesetzt und bekam mit den Däninnen einen dankbaren Auftaktgegner. Souverän wurde diese Aufgabe mit 3:0 bewältigt. Leider hatten die DRT-Damen in der zweiten Runde die Niederländerinnen zugelost bekommen, eine zu hohe Hürde, wie sich erwartungsgemäß herausstellte, obwohl Sabine Ellerbrock ihre Gegnerin Griffioen bis weit in den dritten Satz Paroli bieten konnte und die Sensation in der Hand hatte. In den Platzierungsspielen wurde Südafrika, wie schon 2008 in Italien, deutlich mit 3:0 besiegt und nach einer knappen 1:2-Niederlage gegen die USA der 6. Platz bei den Weltmeisterschaften gefeiert. Bundestrainer Christoph Müller konnte man nach dem Erreichten kaum einfangen: "Die beste Platzierung in der 25jährigen Geschichte für unsere Damen. Wir sind sehr stolz darauf!" |
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Steffen Sommerfeld mit Career-High...Berlin. Der Berliner Rollstuhl-Tennisspieler Steffen Sommerfeld erreichte beim ITF-Turnier im tschechischen Brno, dem Eurovia Cup, sowohl im Einzel, als auch im Doppel das Finale. Drei Mal in Serie konnte Deutschlands Nummer eins in Brno gewinnen, diesmal fand er im Endspiel seinen Meister. "Der Veranstalter hat den Spielplan um einen Tag verkürzt, so dass alles sehr komprimiert ablief. Nach meinem knappen Halbfinalerfolg über den Ungarn Farkas, den ich mit 7:6 im dritten Satz schlagen konnte, hatte ich im Finale gegen den Slowaken Felix nach einer 5:2-Führung nicht mehr die erforderlichen Kräfte und verlor in zwei Sätzen", so Sommerfeld, der aber mit sich und der Welt trotz dieser Niederlage zufrieden war, brachte ihn die Finalteilnahme doch erstmals in seiner Karriere in die Top 20, genauer gesagt auf Rang 18. Auch im Doppelfinale musste sich der Hauptstädter an der Seite von Farkas mit dem zweiten Platz begnügen. Gegen das Duo Felix/Brychta hieß es am Ende 3:6, 4:6. |
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Sparkasse Krefeld legt Grundstein...Krefeld. "So ein Projekt müssen wir einfach fördern, ich bin überzeugt mit Christoph Müller den richtigen Mann für diese Idee zu haben." spricht ein begeisterter Dirk Schumacher, Leiter der Geschäftsstelle Vluyner Platz der Sparkasse Krefeld. Müller, Schultennisreferent des Kreises Krefeld und Bundestrainer im Rollstuhltennis, startet das neue Schulprojekt: " Mein Ziel ist es, allen Kindern Tennis zu ermöglichen, ob mit oder ohne Rollstuhl, und ich bin froh, mit der Sparkasse Krefeld einen starken und zuverlässigen Partner an meiner Seite zu haben!" Mit Hilfe der Sparkasse Krefeld konnte vorab Schulsportmaterial, wie kindgerechte Schläger, Bälle und Netz angeschafft werden. Das Projekt >Rollstuhltennis im Schulsport< - ab 2010 soll dieses Engagement bundesweit laufen. |
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Deutsches Team war in Utrecht dabei...Utrecht. Eine kleine Delegation des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes war zum ITF-Rollstuhltennisturnier in die Niederlande nach Utrecht gereist: Sabine Ellerbrock, Claudia Fornefeld, Katharina Krüger, Nora Sommerfeld, Dominik Lust und David Roels vertraten die deutschen Farben. David Roels und Claudia Fornefeld mussten sich leider früh geschlagen geben. Sabine Ellerbrock unterlag in der Damenkonkurrenz in der ersten Runde der Amerikanerin Dana Mathewseon knapp im Tiebreak des dritten Satzes, konnte dann aber souverän die Consolation-Runde für sich entscheiden. Katharina Krüger � an Nummer sechs gesetzt unterlag in der dritten Runde der Niederländerin Jiske Griffoen, erreichte aber mit ihrer Partnerin Sharon Walraven im Damendoppel das Halbfinale. Gegen starke niederländische Konkurrenz kam für Nora Sommerfeld und auch für die Doppel Ellerbrock/Sommerfeld sowie Forneld/Ju-Yeon im Viertelfinale das Aus. In der Konkurrenz Herren B unterlag Dominik Lust im Viertelfinale knapp in drei Sätzen. Im Doppel derselben Leistungsklasse konnte er sich mit seinem niederländischen Partner Marco Laponder im Finale durchsetzen und den Wettbewerb gewinnen. |
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German Open 2009 in Essen...Essen. Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten weit voraus. So auch die German Open, die vom 24. bis 27. September 2009 als ITF 3-Turnier im Rahmen der NEC Wheelchair Tennis-Tour in Essen unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble stattfinden werden. Angeboten werden die Konkurrenzen Damen (Einzel und Doppel), Herren (Einzel und Doppel), Jugend (Einzel und Doppel) und Quads (Einzel und Doppel). Das Turnierbüro vor Ort wird traditionell vom DRT betreut, die Turnierleitung obliegt Carsten Nothnick, Edwin Kornel, Peter Schuster und Gerhard Nölle. Gespielt wird auf den Teppichplätzen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft (ETG) in Essen-Borbeck um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar. Meldeschluss ist Sonntag, der 30. August 2009, Sign-In ist am 23. September in der Zeit von 16 bis 17 Uhr im Tryp Hotel Oberhausen. Weitere Infos und Kontakt: DRT-Präsident Edwin Kornel, Bahnhofstraße 38, 90559 Burgthann, Telefon 09183/1652, Fax 09183/902737, Handy 0170/8912703, E-Mail edwin.kornel@freenet.de. |
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Katharina Krüger siegt in Salzburg...Salzburg. Katharina Krüger gewann am 23. August das ITF2-Turnier im österreichischen Salzburg. Im Finale der Salzburg Open schlug die deutsche Nummer eins die Belgierin Annick Sevenans in einem spannenden Match 6:3, 1:6, 7:6(3) und holte sich einen weiteren Turniersieg mit vielen Punkten für die Weltrangliste gegen eine Top Ten-Spielerin. Für einen guten Zweck schwangen Prominente wie Ralf Schumacher, Andreas Goldberger u.a. bei einem Mixed-Doppel mit Rollstuhltennis-Cracks den Schläger. Im Vorfeld der Salzburg Open fand diese Auftaktveranstaltung statt. Ziel war es, einem 14jährigen Mädchen einen Tennisrollstuhl zu finanzieren. Mit geballter prominenter Schützenhilfe und sportlichem Einsatz aller Beteiligten gelang dieses Vorhaben dann. Sieger in einem spannenden Finale waren die Rollstuhltennisspielerin Katharina Krüger und der ehemalige Skispringer Andi Goldberger, die sich gegen den österreichischen Topspieler Martin Legner und dessen Partner erfolgreich durchsetzten. |
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Rollis begeistern in Rothenburg...Rothenburg ob der Tauber. Es war die nunmehr zehnte Auflage des bundesweit einmaligen Tennis- & Fun-Cup und die Kulisse hätte zum Jubiläum malerischer nicht sein können. Im fränkischen Rothenburg ob der Tauber begrüßte Initiator Klaus Ruckser insgesamt über 80 Teilnehmer, die für das Wochenende vom 21. bis zum 23. August nur drei Ziele hatten: Tennis spielen, Kontakte knüpfen und Schlemmen. Unter dieses Motto nämlich stellen wir unseren Event: Tennis & Schlemmen mit Freunden��, so Ruckser, der mit dem TC Rot-Weiß Rothenburg einen neuen Gastgeber fand und das Team um Clubpräsident Peter Hörber hatte ganze Arbeit geleistet. Mit dem TC Rot-Weiß hat der Veranstalter wohl voll ins Schwarze getroffen, zeigten sich die Teilnehmer unisono begeistert. In der Tat hatte sich der 1927 gegründete Club mächtig herausgeputzt und stellte seine acht Sandplätze für die Mammut-Veranstaltung zur Verfügung. So wurde gemixt, so weit die Kräfte reichten. Am Samstag sorgte Rollstuhl-Tennis-Bundestrainer Christoph Kellermann dann gemeinsam mit den beiden ehemaligen Kaderspielern Wolfgang Greck und Manfred Sing (beide vom TC Dillingen) im Rahmen einer Rollstuhl-Tennis-Demo für staunende Gesichter, denn kaum einer der Teilnehmer hatte die >Faszination Rollstuhl-Tennis< zuvor einmal live gesehen. In einem Einlagespiel, an dem auch der Clubpräsident höchstpersönlich teilnahm, zeigten die beiden Rollis dann ihr Können. Alle Beteiligten ernteten hierfür viel Applaus und noch mehr Respekt. Christoph Kellermann, der diese Demo moderierte, appellierte bereits im Vorfeld an alle Anwesenden: Heute am Tag seid ihr alle gesund, aber im nächsten Moment kann das Schicksal auch bei jedem von euch gemein zuschlagen. Sei es � wie bei unseren beiden Rollifreunden Greck und Sing - bedingt durch einen Autounfall, durch einen Schlaganfall oder wodurch auch immer. Die Anwesenden schauten hin und staunten nicht schlecht. Während meiner Moderation hätte man phasenweise eine Stecknadel fallen hören können�, so Kellermann. Das Interesse war allseits sehr groß und beide Rollifahrer und auch der Bundestrainer waren bei der Players` Night bei allen Turnierteilnehmern gefragte Gesprächspartner. So wurde die integrative Grundausrichtung solcher Veranstaltungen weiter vorangetrieben. Vieles deutet darauf hin, dass Initiator Klaus Ruckser beim TC Rot-Weiß Rothenburg mit seinem Tennis- & Fun-Cup eine neue Heimat gefunden hat. Clubpräsident Peter Hörber jedenfalls will diese großartige Veranstaltung dauerhaft nach Rothenburg holen, "am liebsten für die nächsten zehn Jahre". Alles fiebert natürlich schon der elften Auflage entgegen. Klaus Ruckser plant schon, denn nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Er hat einmal mehr bewiesen, dass es möglich ist, mit einem raffinierten Konzept, der persönlichen Kontaktpflege und einem intakten Netzwerk solche Events zu stemmen. Tennis ist nicht tot. Nicht so lange es engagierte Tennisenthusiasten wie Klaus Ruckser gibt. Wünschenswert wäre, wenn dieser Ball, den Ruckser den Landesverbänden mit einem enormen PR-Aufwand Jahr für Jahr zuspielt, von diesen auch flächendeckend dankbar aufgenommen würde. Sowohl die Printmedien, als auch das Radio sowie das Fernsehen haben mit ihrer Anwesenheit ihr großes Interesse an dieser beliebten Breitensportveranstaltung dokumentiert. Der Deutsche Tennis Bund braucht mit seinen Landesverbänden nur auf diesen Zug aufzuspringen. Eine bessere Werbung für den Tennissport an der Basis gibt es wohl kaum. |
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Erneuter Turniersieg für Krüger...Gross-Sieghartz. Katharina Krüger hat eine Woche nach ihrem Triumph in Salzburg auch das ITF-2-Turnier in Gross-Sieghartz für sich entschieden. Im Einzel besiegte sie im Finale die Österreicherin Margrit Fink mit 6:1, 7:6. Zuvor hatte sie mit der Britin Louise Hunt (6:2, 6:0) und Landsfrau Linda Wagemann (6:1, 6:0) keinerlei Probleme. Im Doppel machte sie das Double perfekt, siegte mit Hunt gegen das österreicherisch/deutsche Duo Koosz/Wagemann mit 6:3, 3:6, 6:1. |
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Katharina Krüger siegt bei Polish Open...Waltrop-Elmenhorst. Die Berlinerin Katharina Krüger konnte sich den Sieg bei den Polish Open, einem ITF2-Turnier, sichern. Mit Siegen über die Polinnen Kataryna Wojieszak (6:2, 6:0), Judyta Olschewska (6:0, 6:1) und Lucyna Skorupinska (6:0, 6:0) erreichte Katharina das Finale. Dort gewann sie in einem von mehreren Regenpausen unterbrochenen Spiel gegen Agnieszka Bartczak, ebenfalls Polen, mit 4:6, 7:6, 6:1. |
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Steffen Sommerfeld mit bestem Ranking...Waltrop-Elmenhorst. Deutschlands Nummer eins bei den Herren, Steffen Sommerfeld aus Berlin, hat durch seine Leistungen bei den Polish Open in der Weltrangliste einen enormen Satz nach vorne gemacht. Er wird sich im neuen Ranking auf Rang 21 wiederfinden, seine bislang beste Platzierung im Einzel. Grund hierfür sind hervorragende Leistungen bei den offenen polnischen Tennismeisterschaften. "Die Deutschen Titelkämpfe musste ich auf Grund von gesundheitlichen Problemen noch behutsam angehen, aber jetzt zeigt die Formkurve wieder eindeutig nach oben", so der Hauptstädter, der in Polen unter anderem gegen den amtierenden Deutschen Meister Sven Hiller mit 6:0, 6:3 siegen konnte. "Eine gelungene Revanche für das verlorene Endspiel im Kampf um den nationalen Titel", so Sommerfeld. Danach spielte er sich bis ins Finale und musste erst dort dem Weltranglisten-Zehnten, Ronald Vink aus den Niederlanden, mit 1:6, 1:6 geschlagen geben. Profitiert hatte Sommerfeld in der oberen Hälfte des Tableaus ohne Zweifel von der Absage des Österreichers Martin Legner, was die tollen Leistungen des Deutschen aber keineswegs schmälern soll. |
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Strahlende Gesichter in Birkesdorf...Birkesdorf. Turnierleiterin Hanne Rösberg hatte bei der Siegerehrung des internationalen Rollstuhltennisturniers lauter strahlende Gesichter vor sich. Trotz Regenschauern und der zwischenzeitlichen Verlegung einiger Spiele in das Sportzentrum des Birkesdorfer Turnvereins konnten alle Matches durchgeführt werden und die Weltranglistenpunkte damit verteilt werden. Das sechzehnjährige niederländische Nachwuchstalent Tom Egberink, das den zweiten Patz der Juniorenweltrangliste belegt, überzeugte im Herren-Finale und konnte bei den Birkesdorf Open 2009 gegen Guido Nespethal durch Kraft und Schnelligkeit seine Klasse demonstrieren und gewann verdient mit 6:0, 6:4. Der Lohn: 45 Weltranglistenpunkte. Auch im Herrendoppel standen diese beiden auf dem Platz, doch diesmal nicht gegeneinander sondern miteinander. So war auch dieser Turniersieg fest in der Hand der Favoriten. Pedro Krümmel und Jonas Kowalski unterlagen deutlich. Zuvor hatte Sabine Ellerbrock aus Bielefeld das Endspiel der Damen mit guter Fahrleistung und sicheren druckvollen Schlägen gegen die Niederländerin Kitty Schulpen mit 6:1, 6:3 gewonnen. Nach der Siegerehrung meldete sich Dürens Bürgermeister Paul Larue zu Wort, der trotz der Europawahl den Weg zum BTV fand. Er dankte allen Sportlern und Organisatoren und freute sich mit Abteilungsleiter Max Roeder, Fachspartenleiter David Roels und der Schirmherrin Elisabeth Prümmer über ein gelungenes Rollstuhltennisturnier und damit ein gelebtes Europa. Doch auch die Spieler meldeten sich zu Wort und lobten die Organisation, die optimale Versorgung und die herzliche familiäre Atmosphäre, die die Birkesdorf Open zu einem besondern Turnier machen. Neben den sportlichen Aktivitäten begeisterte am Spielerabend die Live-Band >Big Herb and the Hexxlers< und die kulinarischen Leckerbissen durch Wolfgang Emondts. Die Verantwortlichen hoffen auf eine weitere Verbreitung der Turnierqualität unter den Aktiven und Besuchern, damit im nächsten Jahr wieder ein großes Turnier in Düren-Birkesdorf stattfinden kann. |
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Krüger siegt auch bei den Czech Open...Prostojev. Katharina Krüger konnte sich bei den Czech Open, einem ITF-2-Turnier vom 17. bis 21. Juni 2009 in Prostejov, den Turniersieg holen. Gespielt wurde in der Tschechischen Republik im Round Robin-System, d.h. jeder gegen jeden. Deutschlands Nummer eins konnte hierbei alle vier Begegnungen für sich entscheiden. Sie gewann gegen die Russin Evegeniya Korothina 6:1, 6:1, gegen die Östereicherin Brigitte Seyer 6:1, 6:4, gegen die Österreicherin Henriett Koosz 6:1, 2:0 nach Aufgabe und schließlich gegen die Chilenin Francisca Mardones 6:2, 6:2. Krüger fuhr mit 146 Weltranglistenpunkten wieder heim. |
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Sommerfeld nah dran an der Sensation...Prostojev. Bei den Czech Open 2009 schnupperte Steffen Sommerfeld an der Sensation, als er im Viertelfinale den Niederländer Ronald Vink auf der Schüppe hatte. Beim 3:6, 6:2, 3:6 bot der Berliner eine hervorragende Leistung, ein Aufschlagverlust im entscheidenden Durchgang aber bedeutete das Aus gegen den haushohen Favoriten. Der Niederländer steht derzeit auf Rang neun im weltweiten Ranking. Nach einem Freilos in Runde eins erreichte der Deutsche die Runde der letzten Acht durch einen glatten Zweisatzerfolg über den Tschechen Stefanu. Im Doppel erreichte Steffen Sommerfeld das Halbfinale, dort war kein Geringerer als Robin Ammerlaan - ebefalls aus den Niederlanden (Nummer vier der Welt) - Endstation. An der Seite des Ungarn Farkas musste sich Sommerfeld vor allem im Viertelfinale gegen Peter Seidl/Guido Nespethal mächtig strecken, um in drei Sätzen knapp zu gewinnen. In der aktuellen Herren-Einzel-Weltrangliste steht Steffen Sommerfeld derzeit auf Rang 21. |
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Schultennis beim DJK-TC Büchlberg...Büchlberg. Seit dem Schuljahr 2006/07 findet auf der Anlage des Tennisclub Büchlberg wöchentlich ein Training für die Rollis der Körperbehindertenschule Passau statt. Unter Übungsleiter Peter Seidl, Mitglied des deutschen Rollstuhl-Tennis-Nationalkaders, konnten schon große Fortschritte auf dem Court gemacht werden. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 13 Jahren nehmen dieses Angebot gerne wahr um sich in der Tennishalle sportlich zu betätigen. Ziel ist es, die Schüler körperlich, geistig und motorisch zu verbessern. Die VIP-Initiative Passau unterstützt das Schultennisprojekt finanziell. |
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ITF-Turnier Wendelstein...Wendelstein. Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche nationale und internationale Rollstuhl-Tennis-Cracks beim TSV Wendelstein zu Gast sein. Vom 15. bis 18. Juli geht es im Frankenland dann wieder um wertvolle Weltranglistenpunkte und Preisgelder. Dotiert ist das Turnier mit satten 10.000 US-Dollar. Turnierchef Edwin Kornel hat auch in diesem Jahr wieder eine großartige Turniercrew um sich geschart und wird mit seiner geballten Erfahrung für einen optimalen Service sorgen. |
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Christoph Kellermann richtet den Fokus neu aus...Waltrop-Elmenhorst. Christoph Kellermann, seit 2007 als Bundestrainer im Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verband (DRT) aktiv, wird ab dem 1. Oktober 2009 nicht mehr länger im Amt sein. "Das war kein leichter Schritt für mich, aber ich muss beginnen, Prioritäten zu setzen, sonst bleibe ich bei allem Ehrenamt am Ende auf der Strecke", so Kellermann, der sich derzeit noch um den Nachwuchs im DRT kümmert. Dem Verband will er aber in jedem Falle auch in Zukunft zur Seite stehen. So möchte Kellermann den DRT weiter medial unterstützen und sein Know-How punktuell einbringen. Simon Schmidt, Redakteur beim Internetportal Tennisredaktion.de, interviewte Christoph Kellermann ausführlich zum Rücktritt als Rollstuhl-Tennis-Bundestrainer. |
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Der Traum dauerte nur 40 Minuten...London. Ganze 40 Minuten durfte Katharina Krüger Wimbledon-Luft schnuppern, dann war der Traum beendet. Die Berlinerin unterlag an der Seite der Niederländerin Sharon Walraven dem ebenfalls niederländischen Duo Esther Vergeer/Korie Homan mit 0:6, 0:6 und muss sich demzufolge bereits nach dem ersten Match aus London verabschieden. Dass Deutschlands Nummer eins bei diesem Einladungswettbewerb im Rahmen des Grand Slam-Turniers allerdings überhaupt dabei war, darf schon als Erfolg gewertet werden. Für Krüger war es die erste Teilnahme im altehrwürdigen Wimbledon. |
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Müller startet Schultennisprojekt...Krefeld. Bundestrainer Christoph Müller hat in Krefeld ein neues Schultennisprojekt gestartet. "Ich schreibe mir auf die Fahne, im Nachwuchsbereich viele neue Kinder für den weißen Sport zu begeistern", so Müller, der sich sehr für den Rollisport einsetzt. Den Anfang machte die Montessori Schule in Krefeld. "Wir sind gespannt, wie sich das Projekt 2009 entwickelt! Ich bin da sehr zuversichtlich..." |
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Birkesdorfer Turnverein ausgezeichnet...Birkesdorf. Der Behindertensport im Birkesdorfer Turnverein 1864 e.V. ist ausgezeichnet worden! Im Rahmen des >König Pilsener Tennis Award 2008< wurde auch eine Sonderkategorie ausgeschrieben, hier landete der eifrige Club hinter dem Bayerischen Verein TC Malgersdorf auf dem zweiten Platz. "Mit dem Konzept der Integration behinderter Sportler bis zur Durchführung eines großen Rollstuhl-Tennisturniers, den Birkesdorf Open, im Rahmen der >ITF Wheelchair Tennis Tour Future Series<, konnte die Jury des DTB und König Pilsener überzeugt werden", so Rainer Rösberg vom platzierten Verein. |
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Ein neues, altes Hochgefühl dank Rolli...Bielefeld. Eigentlich war es ein Routineeingriff, aber als sich nach einer OP schließlich ein Morbus-Sudeck (CRPS I) am rechten Fuß entwickelte, wurden aus geplanten 3 Tagen an Gehhilfen inzwischen 17 Monate. Die Erkrankung gekennzeichnet u.a. durch eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems zwang Sabine Ellerbrock dazu, sämtliche sportliche Aktivitäten an den Nagel zu hängen: Dauerschmerzen, Bewegungseinschränkungen an Hobbies wie Tennis, Surfen, Fußball oder Marathonlauf war nicht mehr zu denken, eine inzwischen lange Arbeitsunfähigkeit die Folge. Für mich war es schwer, die Erkrankung zu akzeptieren. Zum einen war und bin ich durch die Gehhilfen ständig auf fremde Hilfe angewiesen, zum anderen hat Sport für mich beruflich und privat immer einen großen Raum eingenommen, einen hohen Stellenwert gehabt. Die Lücke musste und muss ich erst einmal füllen lernen. Inwieweit die 33-jährige Sport- und Biologielehrerin nach Ausheilung der Erkrankung ihr Fach Sport wieder unterrichten und Trainertätigk eiten wieder ausüben kann, ist derzeit noch ungewiss. Jeder Krankheitsverlauf ist individuell, eine Prognose abzugeben entsprechend schwierig. Klar ist nur, dass der Fuß nicht mehr so wird wie vorher und gerade laufintensive Sportarten nahezu utopisch sind. Auf diesem Grund suchte Sabine Ellerbrock nach einer Alternative ihre Sportarten auch mit Handicap weiterführen zu können und kam aufmerksam geworden durch Internet und Dank schneller Kontakte zu Edwin Kornel und den beiden Bundestrainern Christoph Müller und Christoph Kellermann schließlich zum Rollitennis. Tennis war für mich am naheliegendsten da ich diese Sportart seit meinem 6. Lebensjahr betreibe, auch lange leistungsorientiert gespielt habe und einfach an dieser Sportart am meisten hänge. Von der Kreisklasse bis zur Regionalliga habe ich in allen Klassen aufgeschlagen, in einer Saison durfte ich sogar zu ein paar Spielen der Bundesligamannschaft des Bielefelder TTC mitfahren, kam dort aber nur in einem Doppel in Stuttgart zum Einsatz . Wei tere Spielstationen der Bielefelderin waren neben dem Post SV Bielefeld dem Verein, bei dem sie das Tennis spielen erlernte der Mindener TK, TC Rödinghausen und SV Brackwede. Zuletzt spielte sie in der 1. Damenmannschaft des TC Herford. Die ersten Tennisschläge im Rollstuhl ermöglichte Bundestrainer Christoph Müller, dem Sabine für sein Engagement sehr dankbar ist. Obwohl mir gerade das Fahren mit dem Rolli noch Probleme bereitet, da ich im Alltag allenfalls für lange Strecken auf einen Rollstuhl angewiesen bin, war es ein echtes Hochgefühl wieder an einen Tennisball schlagen und sich mal wieder intensiver bewegen zu können. Es hat Riesenspaß gemacht, ich kann Christoph Müller nur danken, dass er ein erstes Training so schnell ermöglicht hat. Ich will in jedem Fall bei der Sache bleiben. Möglichkeiten mich zu verbessern, habe ich vor allem fahrtechnisch noch genug dieses Verbesserungspotential und das Mehr an Lebensqualität durch sportliche Aktivität, motivieren mich umso mehr. Nach einem Intensivtrai ning auf der Tennis-RANCH in Waltrop-Elmenhorst durfte die Ostwestfälin sogar einen Tennisrollstuhl auf Leihbasis mitnehmen, so dass sie nun auch daheim in der Bielefelder Region fleißig spielen kann. "Ich schließe mich meinem Kollegen Müller an und bescheinige Sabine eine sehr gute Perspektive, schon bald national und international erfolgreich spielen zu können. Der Eindruck, den sie heuer auf der RANCH hinterlassen hat, ist sehr, sehr positiv. Wir werden überlegen, wie wir ihr ein dauerhaftes Training ermöglichen können, damit sie schon bald die ersten Turneire spielen kann", so RANCH-Betreiber und Bundestrainer Christoph Kellermann. |
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Pedro Krümmel macht Boden gut...Brisbane. Pedro Krümmel aus Stuttgart befindet sich derzeit in Australien. Beim ersten Turnier in Christchurch spielte der Linkshänder die New Zealand Open und erreichte dort nahc einer Auftaktniederlage im Hauptfeld das Finale der Consolation. "Nach Siegen über Mark Sullivan und Jerry Markoja habe ich das Finale erreicht, welches ich jedoch 4:6, 4:6 gegen Tyler Belcher verloren habe", so der Schwabe. "Mit meinem Schweizer Doppelpartner habe ich immerhin das Halbfinale erreicht, das wir dann gegen die späteren Sieger Ben Weekes und Michael Dobbie verloren." In Brisbane spielte sich Krümmel erfolgreich durch das Second Draw. Nach Siegen über Aaron Lightfoot (6:1, 6:1), Ade Adepitan (6:2, 4:6, 6:3) und Dion Rewetti (6:3, 6:1) erreichte er hierbei das Endspiel. Christchurch-Hauptfeld-Finalist Adam Kellerman war dann aber eine zu hohe Hürde. "Ich war absolut chancenlos. Auf dem 6000-Plätze fassenden Centercourt eine Brille zu bekommen ist eine Erfahrung, die ich kaum jemandem wünsche." Pedro Krümmel, derzeit die Nummer 291 im Computer, wird trotz dieser herben Niederlage in der Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne machen. Nun steht noch das Turnier in Sydney an. |
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Steffen Sommerfeld unterliegt erst im Semi...Brisbane. Deutschlands Nummer eins, Steffen Sommerfeld erreichte beim mit 5.000 US-Dollar dotierten ITF-3-Turnier in Brisbane, Queensland, das Semifinale. Erst dort musste er sich dem an Position zwei gesetzten NIederländer Robin Vink mit 1:6, 4:6 geschlagen geben. Zuvor spielte sich der Berliner mit einem 1:6, 6:4, 6:4-Erfolg über den früheren Top-Ten-Spieler David Johnson (Australien) und einem lockeren 6:3, 6:1 über den US-Amerikaner Lee Hinson in die Vorschlussrunde. "Da ich nach der langen Krankheitspause nicht wusste, wo ich stehe, bin ich völlig ohne Erwartungen nach Australien gereist", so der Hauptstädter, der nun Step by Step zu alter Form zurück finden möchte. Die Halbfinalteilnahme in Queensland jedenfalls lässt den besten deutschen Rollstuhl-Tennisspieler diesem Ziel einen großen Schritt näher kommen. |
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Stolze Krüger verlässt Melbourne...Melbourne. Verloren, aber unterm Strich dennoch zufrieden - das gilt für den Auftritt von Katharina Krüger im erlesenen Feld der Rollstuhl-Tennis-Konkurrenz bei den Australian Open in Melbourne. Im Einzel unterlag sie der Weltranglistenzweiten Korie Homan aus den Niederlanden mit 0:6, 2:6 - wahrlich keine Schande, im Doppel setzte sie sich mit ihrer polnischen Partnerin Agnieska Bartczak gegen die hoch eingeschätzten Florence Gravellier aus Frankreich und Jiske Griffioen aus den Niederlanden durch (7:5, 3:6, 10:7), ehe dann im Finale die erwartete Niederlage gegen die übermächtige niederländische Paarung Esther Vergeer und Korie Homan kam. 0:6, 1:6 hieß es am Ende. Dennoch: Deutschlands Nummer durfte erstmals mitspielen im Konzert der ganz Großen, das alleine ist schon ein großartiger Erfolg für die junge Berlinerin. |
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Katharina Krüger zwei Mal im Halbfinale...Berlin. Katharina Krüger konnte kurz vor den Paralympics bei zwei ITF-3-Turnieren die Vorschlussrunde erreichen. Bei den Austrian Open unterlag sie nach einem Sieg über die Polin Judytha Olschewska der Niederländerin Anieck van Koot 4:6, 4:6, im Doppel konnte sie in das Finale einziehen. Bei den anschließenden Salzburg Open scheiterte die Berlinerin an der Belgierin Annick Sevenans (3:6, 1:6). Zuvor besiegte sie Brigitte Seyer aus Österreich (6:0, 6:0) und Ludmilla Bubnova aus Russland mit 6:1, 6:0. Gemeinsam mit ihrer Halbfinalgegnerin Annick Sevenans siegte Krüger in Salzburg im Doppel. |
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28. Behindertensportfest erstmals mit Rollstuhltennisdemo in Wilhelmshaven...Wilhelmshaven. Mehr als 1.000 Teilnehmer aus 12 Nationen treten in 12 Behindertendisziplinen zum sportlichen Wettkampf an. Erstmals stellen Aktive des TV Birkesdorf um David Roels am Sonntag, den 07. September ab 11 Uhr auf der Anlage der Jade Tennis Gesellschaft Rollstuhltennis vor. Rollstuhltennis eignet sich besonders zur gemeinsamen Ausübung des Sports für Menschen mit und ohne Behinderung und sind deshalb herzlich eingeladen, mitzumachen. |
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Rolli-Demo in Lübben...Lübben. (chk) Am letzten Augustwochenende fand bei strahlendem Sonnenschein in Lübben/Spreewald die Einweihung einer neuen, komplett barrierefreien Tennisanlage statt. Die Verantwortlichen der Stadt Lübben hatten zwecks Tennis-Demo Rollstuhlfahrer der Zehlendorfer Wespen für eine Demo eingeladen. "Wir waren sofort von der riesigen Anlage begeistert", so Junior Max Laudan, der dem Juniorenteam des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes angehört. Neben Max war auch Bruder Marcus an der Demo beteiligt, ebenso Deutschlands derzeitige Nummer vier, Sven Hiller. |
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Aus gegen die Topfavoritin...Peking. Die Berlinerin Katharina Krüger ist in Peking bei den Paralympics im Achtelfinale gescheitert. Gegen die topgesetzte Niederländerin Esther Vergeer war für die einzige deutsche Rollstuhl-Tennisspielerin bei den Spielen in China beim 1:6, 0:6 nichts zu holen.Krüger erreicht in Peking Achtelfinale... Peking. Katharina Krüger hat in Peking bei den Paralympics 2008 das Achtelfinale erreicht! Die Berlinerin schlug heute in der ersten Runde die Polin Agnieszka Bartzak mit 7:6(1), 6:7(5), 6:3. Zwei Stunden und 19 Minuten musste die einzige deutsche Paralympics-Teilnehmerin im Damen-Einzel kämpfen, ehe das Achtelfinalticket gebucht war. |
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Jonas Kowalski berichtet aus Peking...Peking. "Ich hatte gemeinsam mit vielen anderen jungen Athleten, denen die Chance auf die Paralympics 2012 in London eingeräumt wird, die Chance, im Zuge des paralympischen Jugendlagers die gesamten Paralympics von der Eröffnungs- bis zur Abschlussfeier zu begleiten. Die Teilnehmer kamen aus allen möglichen Sportarten, vom Goalball über Leichtathletik und Schwimmen bis zum Rollstuhltennis. Trotz der unterschiedlichen Behinderungen war der Gruppenzusammenhalt unglaublich und die Stimmung in der Gemeinschaft nicht mit Worten zu beschreiben. Da nahmen sich Rollstuhlfahrer, zur Integration mitgenommene Nichtbehinderte und Blinde gegenseitig auf den Arm. Wir bekamen dank vieler Sponsoren die Gelegenheit, die Spiele hautnah mitzuerleben und den paralympischen Geist schon vier Jahre vor einer möglichen eigenen möglichen Teilnahme zu spüren. Und so sahen wir uns Rollstuhlbasketball, Tennis, Schwimmen, Leichtathletik, Rollstuhltennis und einige Sportarten mehr an. Neben dem Mitfiebern und Anfeuern der Athleten erkund eten und erlebten wir aber auch eine für uns völlig neue Kultur. So besuchten wir die Sehenswürdigkeiten Pekings, wie die Verbotene Stadt, den Sommerpalast, den Himmelstempel und den Platz des himmlischen Friedens. Ein besonderes Erlebnis für alle war die chinesische Mauer, die größer ist als man es sich vorstellen kann. Dass das paralympische Jugendlager den jungen Athleten vor allem einen Motivationsschub geben will, erlebten wir durch die Unterstützung von Bundespräsident Horst Köhler, der das Lager besuchte und uns mit einer sehr emotionalen Rede Mut für die nächsten Paralympics machte. Das paralympische Dorf hatte eine ähnlich motivierende Wirkung und zum Schluss schwirrte allen nur noch der eine Gedanke durch den Kopf: Alles geben und auf nach London 2012... |
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Deutsche knapp an Titeln vorbei...Essen. (chk) Die ARAG GERMAN Open in der niederrheinischen Metropole Essen sind einmal mehr Geschichte. Edwin Kornel, Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) zog am Ende der viertägigen Veranstaltung ein positives Fazit. Wir haben großartigen Rollstuhl-Tennissport gesehen und sind nur knapp an einem deutschen Titelträger vorbeigeschrammt. In der Tat standen die deutschen Rollstuhl-Tennisspieler in diesem Jahr in drei Konkurrenzen im Finale, für einen Sieg reichte es jedoch nicht. Fernsehen und Radio berichteten fleißig aus den Hallen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft an der Hafenstraße. Bei den Damen unterlag Deutschlands Nummer eins, Katharina Krüger, im Endspiel gegen die Niederländerin Aniek van Koot. Die Top-Ten-Spielerin aus dem Nachbarland setzte sich mit 6:2, 6:2 durch, erkannte aber die Leistungssteigerung Krügers im Vergleich zum Vorjahr an. Seidl nutzt die Gunst der Stunde. Peter Seidl konnte bei den Herren überraschend ins Finale einziehen. Sicher spielte ihm der krankh eitsbedingte Ausfall des Berliners Steffen Sommerfeld in die Karten, der nach gewonnener ersten Runde leider ausfiel. Nach Siegen über den Polen Albin Batycki und den Niederländer Tom Egberink spielte Seidl im Endspiel gegen einen weiteren Polen, Piotr Jaruszewski. Beim 2:6, 3:6 stand der deutsche Vizemeister allerdings auf verlorenem Posten. Auch im Herren-Doppel reichte es für Seidl nicht zum Sieg. An der Seite von Guido Nespethal unterlag er dem Duo Tom Egberink/Mike Denayer (Niederlande/Belgien) mit 4:6, 4:6. Bleibt noch die Junioren-Konkurrenz. Hier dominierten einmal mehr die Niederländer. Rodie de Bie setzte sich in einem guten Finale gegen Landsmann Jeroen Stamann durch. 6:3, 7:5 hieß es am Ende für die Nummer eins der Setzliste. Auch die deutschen Junioren belegten durch gute Darbietungen ihre Leistungssteigerung, vor allem Dominik Lust verkaufte sich teuer und wusste durch eine starke Partie gegen den späteren Sieger zu überzeugen. |
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DRT auf der Rehacare vertreten...Düsseldorf. Auf der internationalen Fachmesse für Menschen mit Behinderungen, 'Rehacare', in Düsseldorf demonstrierte der Deutsche Rollstuhl-Tennis-Verband e.V. (DRT) den interessierten Zuschauern seine Sportart. Damenbundestrainer Christoph Müller und DRT-Vizepräsident Jürgen Geider hatten Nora Sommerfeld, Jonas Kowalski und Nachwuchstalent Martha Schouren eingeladen, um die Demo tatkräftig zu unterstützen. Nach der erfolgreichen Demo konnten die Messebesucher ihr Spielgeschick rund um die gelben Filzkugeln unter fachlicher Anleitung einmal ausprobieren. |
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DRS-Sportaussschuss tagte in Hannover...Hannover. Christoph Müller vertrat am 1. November 2008 die Farben des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) bei der Sportausschusssitzung des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes in Hannover. Kurzberichte aus den Fachbereichen, aktuelle Informationen aus dem Lehrbereich und ein Seminar für Öffentlichkeitsarbeit standen auf der Tagesordnung. "Man sieht in allen Fachbereichen, wie sich die Probleme und Strukturen ähneln", so Christoph Müller, der hofft, mit dem DRS-Referenten für Sport und Öffentlichkeitsarbeit, Anthony Kahlfeldt, Brücken bauen zu können. |
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Müller startet Schultennisprojekt...Krefeld. Bundestrainer Christoph Müller hat in Krefeld ein neues Schultennisprojekt gestartet. "Ich schreibe mir auf die Fahne, im Nachwuchsbereich viele neue Kinder für den weißen Sport zu begeistern", so Müller, der sich sehr für den Rollisport einsetzt. Den Anfang machte die Montessori Schule in Krefeld, nächste Woche können fünf weitere Schüler dieser Schule ihre ersten Versuche im Tennissport unternehmen. "Wir sind gespannt, wie sich das Projekt 2009 entwickelt! Ich bin da sehr zuversichtlich..." |
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Krüger in Nottingham letzte Acht...Nottingham. Beim ITF2-Turnier in Nottingham vom 29. Oktober bis 2. November unterlag die deutsche Nummer eins, Katharina Krüger im Viertelfinale. Nach einem Sieg über die Engländerin Debbie Brazier (6:0, 6:1) kam es zum Aus gegen die Niederländerin Maaike Smit (2:6, 4:6). Im Doppel lief es besser für die Berlinerin, dort erreichte sie an der Seite der Holländerin Marjolein Buis das Finale. Beim 6:4, 6:3 gegen Aniek van Koot/Maaike Smit (NED) sorgte die deutsch/niederländische Paarung für Furore. Im Endspiel war dann aber gegen die britischen Lokalmatadorinnen Lucy Shuker und Jordanne Whiley beim 6:7, 3:6 am Ende die Luft raus. |
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Birkesdorfer Turnverein ausgezeichnet...Birkesdorf. Der Behindertensport im Birkesdorfer Turnverein 1864 e.V. ist ausgezeichnet worden! Im Rahmen des >König Pilsener Tennis Award 2008< wurde auch eine Sonderkategorie ausgeschrieben, hier landete der eifrige Club hinter dem Bayerischen Verein TC Malgersdorf auf dem zweiten Platz. "Mit dem Konzept der Integration behinderter Sportler bis zur Durchführung eines großen Rollstuhl-Tennisturniers, den Birkesdorf Open, im Rahmen der >ITF Wheelchair Tennis Tour Future Series<, konnte die Jury des DTB und König Pilsener überzeugt werden", so Rainer Rösberg vom platzierten Verein. |
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Kiefer-Charity: Ein verdammt starkes Doppel -
Hemmingen. (chk) Es gibt Events, die man redaktionell und
journalistisch nicht einfach 'nüchtern' aufarbeiten kann. Simple
Angaben über Personalien, Fakten und Ergebnisse reichen da einfach
nicht aus, um das zu beschreiben, was den Protagonisten am vergangenen
Samstag (22. November 2008) in Hemmingen bei Hannover emotional
widerfahren ist. Die Hauptdarsteller bei der 2. Nicolas Kiefer-Charity
2008 waren trotz der geballten Prominenz zweifellos die
Rollstuhl-Tennis-Spieler der Tennis-RANCH Elmenhorst, die dem
unfassbaren Wetterumschwung und Kälteeinbruch trotzten und den
beschwerlichen Weg in den Norden trotz meteorologischer Warnung
antraten. Lotta Pappert, Nick Nobbe, Elena Brandt, Claudia Fornefeld,
Katharina Kortendiek und Markus Kreutzberger erlebten im Rahmen der
Charity, die mit bewundernswerter Professionalität von der Gründerin
und Geschäftsführerin der Aktion Kindertraum, Ute Friese, bestens
organisiert wurde, ein Highlight nach dem anderen. |
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Niederländische Junioren souveränBleibt noch die Junioren-Konkurrenz. Hier dominierten einmal mehr die Niederländer. Rodie de Bie setzte sich in einem guten Finale gegen Landsmann Jeroen Stamann durch. 6:3, 7:5 hieß es am Ende für die Nummer eins der Setzliste. Auch die deutschen Junioren belegten durch gute Darbietungen ihre Leistungssteigerung, vor allem Dominik Lust verkaufte sich teuer und wusste durch eine starke Partie gegen den späteren Sieger zu überzeugen. |
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Seidl nutzt die Gunst der StundePeter Seidl konnte bei den Herren überraschend ins Finale einziehen. Sicher spielte ihm der krankheitsbedingte Ausfall des Berliners Steffen Sommerfeld in die Karten, der nach gewonnener ersten Runde liegend zurück in die Berliner Heimat transportiert werden musste. Nach Siegen über den Polen Albin Batycki und den Niederländer Tom Egberink spielte Seidl im Endspiel gegen einen weiteren Polen, Piotr Jaruszewski. Beim 2:6, 3:6 stand der deutsche Vizemeister allerdings auf verlorenem Posten. Auch im Herren-Doppel reichte es für Seidl nicht zum Sieg. An der Seite von Guido Nespethal unterlag er dem Duo Tom Egberink/Mike Denayer (Niederlande/Belgien) mit 4:6, 4:6. |
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Van Koot siegt im immer jungen Duell gegen KrügerBei den Damen unterlag Deutschlands Nummer eins, Katharina Krüger, im Endspiel gegen die Niederländerin Aniek van Koot. Die Top-Ten-Spielerin aus dem Nachbarland setzte sich mit 6:2, 6:2 durch, erkannte aber die Leistungssteigerung Krügers im Vergleich zum Vorjahr an. |
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Deutsche knapp an Titeln vorbei...Essen. (chk) Die ARAG GERMAN Open in der niederrheinischen Metropole Essen sind einmal mehr Geschichte. Edwin Kornel, Präsident des Deutschen Rollstuhl-Tennis-Verbandes e.V. (DRT) zog am Ende der viertägigen Veranstaltung ein positives Fazit. Wir haben großartigen Rollstuhl-Tennissport gesehen und sind nur knapp an einem deutschen Titelträger vorbeigeschrammt. In der Tat standen die deutschen Rollstuhl-Tennisspieler in diesem Jahr in drei Konkurrenzen im Finale, für einen Sieg reichte es jedoch nicht. Fernsehen und Radio berichteten fleißig aus den Hallen der Essener Tennishallen-Gemeinschaft an der Hafenstraße. |
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Internationales Rollstuhltennis-Turnier in EssenSiehe: Bericht (pdf, Christina Ottersbach, 28.09.08) |
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Katharina Krüger fährt nach Peking! 18-Jährige für die Paralympics nominiert...Berlin.
(chk) Katharina Krüger, Deutschlands derzeit beste
Rollstuhl-Tennissspielerin aus Berlin, hat als 18. der Weltrangliste
die Nominierung für das paralympische Tennisturnier vom 6. bis 17.
September in Peking geschafft. Die Spandauer Gymnasiastin, die seit
ihrem 6. Lebensjahr bei den Zehlendorfer Wespen trainiert, spielt seit
2003 Turniertennis und hat in diesem Jahr von Australien und Neuseeland
über die USA und europaweit bereits über 30 Turniere
absolviert. Die 12. Klasse der Martin-Buber-Oberschule wird sie mit
Einverständnis ihrer Lehrer ab Mitte September wiederholen. In
Peking muss sich die seit vier Jahren nationale Nummer Eins in einem
32er-Feld bewähren, das von der überragenden Holländerin
Esther Vergeer angeführt wird. Die olympischen wie paralympischen
Wettkämpfe finden in einem neuen Tennisstadion statt, das
über 16 Hard-Court-Flutlicht-Plätze verfügt, der Centre
Court bietet Platz für sage und schreibe 10.000 Zuschauer. Es ist
das 6. paralympische Tennisturnier seit der Premiere 1988 in Seoul.
Für Katharina Krüger erfüllt sich mit der Teilnahme an
den Paralympics ein Traum, den sie schon als Kind hatte, als Steffi
Graf ihr großes Vorbild war. Leider haben die beiden besten
deutschen männlichen Vertreter, der Berliner Steffen Sommerfeld
und der Niederbayer Peter Seidl das Ziel Peking verfehlt. Obwohl als
aktuelle Nummer 25 bzw. 45 der Weltrangliste nach ITF-Kriterien
für das 64-er-Herrenfeld qualifiziert, hat das deutsche NPC
(National Paralympic Committee) beide nicht nominiert. Im Vorfeld war
die Messlatte für die deutschen Spieler auf Weltranglistenplatz 20
gelegt worden. Auch verschiedene Interventionen des Deutschen
Rollstuhltennis-Verbandes konnten diese Entscheidung leider nicht
ändern. Demzufolge wird Katharina Krüger als einzige die
deutsche Fahne im fernen Peking hochhalten dürfen. |
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World Team Cup: Damen sichern Platz 10, Herren sorgen für erhofften Aufstieg...Cremona.
(chk) Beim diesjährigen INVACARE World Team Cup im italienischen
Cremona konnten sowohl die deutschen Damen als auch die deutschen
Herren ein zufrieden stellendes Fazit ziehen. Die Damen (Katharina
Krüger, Nora Sommerfeld, Linda Wagemann) belegten einen
hervorragenden zehnten Platz und sind demzufolge direkt für den
World Team Cup 2009 in Nottingham qualifiziert und die Herren (Steffen
Sommerfeld, Sven Hiller, Peter Seidl) nutzten ihre unerwartete Chance
zum Wiederaufstieg in die World Group One durch einen 2:0-Sieg
über die Gauchos aus Argentinien. "Unsere Herren boten hierbei
eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung und sind völlig zurecht
aufgestiegen", so ein zufriedener Bundestrainer Christoph Müller,
der beide National-Teams vor Ort betreute. |
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Rollstuhl-Tennis-Demo in Berlin...Berlin. (chk) Am 26. Juni wurde zum Tag der offenen Tür der Carl-von-Linné-Schule (Körperbehinderten Schule) in Berlin-Lichtenberg eine Rollstuhltennisdemo durchgeführt. Die Nationalspieler Steffen Sommerfeld und Sven Hiller von den Zehlendorfer Wespen haben im Rahmen des angebotenen Sportprogramms Rollstuhltennis in einer Sporthalle auf Parkettboden geboten. Schüler und Lehrer waren überrascht, wie gut Tennis im Rollstuhl möglich ist. In der ehemaligen Schule von Sven Hiller (Abschluss 10. Klasse) wird der Sport im Unterricht und in der Freizeit stark gefördert. Durch eine eigene Schwimmhalle mit warmen Wassertemperaturen und einer eigene Sporthalle sind hier die Vorraussetzungen für Behindertensport ideal. In Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Berlin-Hohenschönhausen finden jährlich Wettkämpfe und Sportveranstaltungen in der Carl-von-Linné-Schule statt. |
